wilhelm ll

"Zu Großem sind wir noch bestimmt, und herrlichen Tagen führe ich euch noch entgegen." Ein großes Versprechen des deutschen Kaisers Wilhelm II, der die. März Kaiser Wilhelm II., Biographie, Lebenslauf, Steckbrief des letzten deutschen Kaisers in Bildern. Wilhelm II. (Wilhelm Karl Paul Heinrich Friedrich) (* Februar in Stuttgart; † 2. Oktober auf Schloss Bebenhausen) war von bis der vierte.

Potsdamkonferencen Fordrivelsen af tyskere efter 2. Helmut Kohl Die Wende To plus fire-aftalen. Hentet fra " https: I andre projekter Wikimedia Commons.

Se brugsbetingelserne for flere oplysninger. Friedrich Wilhelm Viktor Albert. Ridder af Elefantordenen Carl Friedrich af Sachsen-Weimar-Eisenach.

Victoria af Storbritannien Prins Albert af Sachsen-Coburg og Gotha. Victoria af Det Forenede Kongerige.

Tysk Kejser Konge af Preussen — Inzwischen hatte die öffentliche Meinung begonnen, den Kaiser grundsätzlich kritisch zu sehen, und eine Kampagne schadete ihm konkret: Zu besonders harten Auseinandersetzungen führte seine Enthüllung, dass Philipp zu Eulenburg , ein enger Freund und Berater des Kaisers, homosexuell sei was damals noch strafbar war und einen Meineid geleistet habe, als er dies leugnete.

Es folgten drei Sensationsprozesse gegen Eulenburg, die trotz Freisprüchen das Ansehen des Kaisers beschädigten. Sozialdemokraten und Zentrumspartei , die diesen Versuch in seinen Grundsätzen unterstützen, verweigerten trotzdem die Zusammenarbeit mit Bülow.

Sie warfen ihm Prinzipienlosigkeit vor, da er erst kurz zuvor in Zusammenarbeit mit den Konservativen neue Repressalien gegen die polnische Minderheit durchgesetzt hatte.

Die Germanisierungspolitik wurde auf Betreiben Kaiser Wilhelms eingeschränkt. Dass Bülow nun aber, um sich die Loyalität der Konservativen Partei zu sichern, die Enteignung von polnischen Gütern erleichterte, ignorierte der Kaiser zunächst, um die stabile Parlamentsmehrheit nicht zu gefährden.

Heer und Flotte wurden weiter verstärkt. Markante Eingriffe Wilhelms unterblieben. Der Kaiser war zwar Militarist , aber kein Bellizist , er wollte trotz seiner kriegerischen Reden im Grunde keinen Angriffs- oder Präventivkrieg.

Er tat aber auch wenig, um dies deutlich zu machen. Röhl in ihm eine wirkungsmächtige Instanz hervorhebt, die in die Politik des Reiches eigenständig eingriff, sieht die Mehrzahl der Historiker wie Wolfgang J.

Mommsen die zivile Reichsleitung im Zentrum der Verantwortung. So kam es, dass Reichskanzler, Heeres- und Marineleitung jeweils unterschiedliche Ziele verfolgten, die miteinander nicht vereinbar waren.

In der Julikrise spielte Wilhelm II. Andererseits drängte er zum Losschlagen. Faktisch steigerte der Kaiser letztlich die Kriegsgefahr, denn er ermächtigte Bethmann Hollweg nach dem Attentat von Sarajewo am Juni , Österreich-Ungarn eine Blankovollmacht für dessen aggressive Politik gegen Serbien zu erteilen.

Dabei unterschätzte er den serbienfreundlichen Panslawismus , mit dem seit die russische Politik die Unruhen im eigenen Reich zu bändigen fest entschlossen war.

Die Mobilmachung im Russischen Reich erlaubte es nach dem Urteil der Generalität dem Deutschen Reich nicht, mit der Kriegserklärung an Russland und Frankreich länger zu warten, da sonst der deutsche Schlieffen-Plan , bei einem Zweifrontenkrieg erst schnell Frankreich, dann Russland zu schlagen, undurchführbar zu werden drohte.

Besonders mit der Dritten Obersten Heeresleitung unter Hindenburg und dem dominierenden Ludendorff wurde er — zunehmend von den politisch-militärischen Entscheidungen ausgeschlossen.

Diese machten später die Abdankung des Kaisers zur Bedingung für die Eröffnung von Friedensverhandlungen. Ab hatte Ludendorff eine faktisch diktatorische Position.

Mai präsentierte Wilhelm II. Allerdings stand Wilhelm II. Das Baltikum ist eins, und ich werde sein Herr und dulde keinen Widerspruch, Ich habe es erobert und kein Jurist kann es mir nehmen!

Daher Polens Selbständigkeit und die Wiederaufnahme der in Homburg beseitigten austropolnischen Lösung. Daher ein selbständiges Litauen unter katholischen Fürsten; daher der Widerstand gegen unsere Angliederung des Baltikums inklusive Liv- und Estland, die Litauen angeschlossen und katholisiert werden sollten, um uns vom Meer abzuschneiden.

Nach der gescheiterten Frühjahrsoffensive im Westen , den Erfolgen der Westalliierten an der Westfront und dem drohenden Zusammenbruch des verbündeten Österreich-Ungarn verlangte die Oberste Heeresleitung am September , ein Waffenstillstandsgesuch an die Kriegsgegner zu richten und zugleich die Regierung des Deutschen Reichs auf eine breitere Grundlage zu stellen.

Die USA weigerten sich, vorher Friedensverhandlungen aufzunehmen. Reichskanzler Prinz Max von Baden betrieb diese seit dem Um radikaleren Forderungen der Revolutionäre die Spitze zu nehmen, verlangten auch die Mehrheitssozialdemokraten ab dem 7.

November den Rücktritt von Kaiser und Kronprinz. Am Tag darauf sprach sich auch die Zentrumspartei für die Abdankung aus.

Damit war der erste deutsche Bundesfürst durch die Revolution vertrieben worden. Der zu diesem Zeitpunkt politisch paralysierte Monarch sah sich nun mit drei Optionen konfrontiert.

General Groener vertrat, auch gestützt auf das Ergebnis einer Befragung von 39 Generälen und Regimentskommandeuren, die Auffassung, das Heer sei nicht mehr in der Hand der Befehlshaber; ein militärisches Vorgehen gegen die Revolution sei zwar wünschenswert, aber vorerst unmöglich, insbesondere mit dem Kaiser an der Spitze.

Dieser Position neigte zunächst auch Wilhelm zu. Die dritte Möglichkeit wurde von der militärischen Entourage des Kaisers nur in Andeutungen ausgesprochen: Eine solche Geste würde, so die Spekulation vor allem jüngerer Generalstabsoffiziere, einen völligen Meinungsumschwung zugunsten der Dynastie bzw.

Die letzte, von den Ereignissen bereits überholte Initiative Wilhelms war der am späten Vormittag des 9.

Durch dieses Manöver versuchte der badische Prinz in letzter Minute, den revolutionären Druck zu kanalisieren und die faktisch schon nicht mehr bestehende Monarchie als solche zu retten.

Da Gerüchte umliefen, dass die Mannschaften in der Umgebung des Hauptquartiers nicht mehr zuverlässig seien, übersiedelte der Kaiser am Abend des 9.

Er gab nie den Wunsch auf, wieder auf den Thron zurückzukehren. Der Text der Abdankungsurkunde lautete: Ich erwarte von ihnen, dass sie bis zur Neuordnung des Deutschen Reichs den Inhabern der tatsächlichen Gewalt in Deutschland helfen, das Deutsche Volk gegen die drohenden Gefahren der Anarchie, der Hungersnot und der Fremdherrschaft zu schützen.

Gegeben Amerongen, den Ein alliiertes Gesuch, den früheren Regenten an die Siegermächte auszuliefern, lehnte die niederländische Regierung am April starb seine Frau, Kaiserin Auguste Viktoria.

Unter anderem durch den Hitlerputsch sah er sich in der These bestätigt, nur ein Monarch könne Ruhe und Ordnung garantieren. Während der Endphase der Weimarer Republik machte sich Wilhelm bestärkt durch seine Frau, die im Reich umherreiste, und zwei Besuche Görings und Hoffnungen auf eine Wiederherstellung der Monarchie durch die Nationalsozialisten.

Wilhelm entwickelte eine zunehmend distanzierte Haltung zur politischen Entwicklung in Deutschland. Die niederländische Regierung legte ihm mehrfach nahe, einen Ort aufzusuchen, der nicht unmittelbar in der Kampfzone lag.

Der Kaiser lehnte aber alle Angebote dankend mit der Erklärung ab, er wolle wegen seines hohen Alters in Doorn bleiben und seinem Schicksal dort entgegensehen.

Der Kaiser durfte es nach wie vor nur zu kurzen Ausflügen und in Begleitung verlassen. Wilhelm schickte Adolf Hitler am Juni ein Glückwunschtelegramm, in dem er ihm zum deutschen Sieg über Frankreich kurz zuvor gratulierte:.

Juni um Trauerfeiern im Reich wurden verboten. Sein von ihm selbst ausgewählter Grabspruch lautet:. Schmerzvoll waren die Versuche der Familie, seiner Behinderung entgegenzuwirken.

Sein verkümmerter linker Arm führte zu Gleichgewichtsstörungen und Haltungsschäden sowie häufigen Schmerzen im linken Ohr. So wurden dem Kind verschiedene schmerzhafte Therapien zugemutet.

Das oft erforderliche Reiten fiel ihm lebenslang schwer. Die Behinderung verminderte vermutlich sein Selbstwertgefühl und steigerte seine Egozentrik , leichte Kränkbarkeit und Sprunghaftigkeit.

Ob von einer ernsthaften seelischen Erkrankung oder von einer Anlage zu einer Geisteskrankheit gesprochen werden kann, ist strittig.

Ein schwermütiger Zug wird ihm mitunter attestiert. Massie beschreibt ihn zum Zeitpunkt des Regierungsantritts:. Sein auffallendstes Merkmal war ein buschiger Schnurrbart mit aufgebogenen Spitzen, die Kreation eines geschickten Barbiers, der jeden Morgen mit einer Dose Wachs im Schloss erschien.

Das begünstigte wohl auch seine sprichwörtliche Reiselust. Offiziere, unter denen er sich wohl fühlte, erweiterten sein Urteil wenig, denn sie hatten im Zweifel die politischen Vorurteile ihrer kastenartig abgeschlossenen Berufsgruppe, und auch ihr Stil des Schwadronierens färbte auf ihn ab.

No quarter will be given! Prisoners will not be taken! Whoever falls into your hands is forfeited. Just as a thousand years ago the Huns under their King Attila made a name for themselves, one that even today makes them seem mighty in history and legend, may the name German be affirmed by you in such a way in China that no Chinese will ever again dare to look cross-eyed at a German.

One of Wilhelm's diplomatic blunders sparked the Moroccan Crisis of , when he made a spectacular visit to Tangier , in Morocco on March 31, He conferred with representatives of Sultan Abdelaziz of Morocco.

The Kaiser declared he had come to support the sovereignty of the Sultan—a statement which amounted to a provocative challenge to French influence in Morocco.

The Sultan subsequently rejected a set of French-proposed governmental reforms and issued invitations to major world powers to a conference which would advise him on necessary reforms.

The Kaiser's presence was seen as an assertion of German interests in Morocco, in opposition to those of France.

In his speech, he even made remarks in favour of Moroccan independence, and this led to friction with France, which had expanding colonial interests in Morocco, and to the Algeciras Conference , which served largely to further isolate Germany in Europe.

Wilhelm's most damaging personal blunder cost him much of his prestige and power and had a far greater impact in Germany than overseas.

Wilhelm had seen the interview as an opportunity to promote his views and ideas on Anglo-German friendship, but due to his emotional outbursts during the course of the interview, he ended up further alienating not only the British, but also the French, Russians, and Japanese.

He implied, among other things, that the Germans cared nothing for the British; that the French and Russians had attempted to incite Germany to intervene in the Second Boer War ; and that the German naval buildup was targeted against the Japanese, not Britain.

One memorable quotation from the interview was, "You English are mad, mad, mad as March hares.

Wilhelm kept a very low profile for many months after the Daily Telegraph fiasco, but later exacted his revenge by forcing the resignation of the chancellor, Prince Bülow, who had abandoned the Emperor to public scorn by not having the transcript edited before its German publication.

He lost much of the influence he had previously exercised in domestic and foreign policy. Nothing Wilhelm did in the international arena was of more influence than his decision to pursue a policy of massive naval construction.

A powerful navy was Wilhelm's pet project. He had inherited from his mother a love of the British Royal Navy , which was at that time the world's largest.

He once confided to his uncle, the Prince of Wales , that his dream was to have a "fleet of my own some day".

Wilhelm's frustration over his fleet's poor showing at the Fleet Review at his grandmother Queen Victoria 's Diamond Jubilee celebrations, combined with his inability to exert German influence in South Africa following the dispatch of the Kruger telegram , led to Wilhelm taking definitive steps toward the construction of a fleet to rival that of his British cousins.

Wilhelm was fortunate to be able to call on the services of the dynamic naval officer Alfred von Tirpitz , whom he appointed to the head of the Imperial Naval Office in The new admiral had conceived of what came to be known as the "Risk Theory" or the Tirpitz Plan , by which Germany could force Britain to accede to German demands in the international arena through the threat posed by a powerful battlefleet concentrated in the North Sea.

Naval expansion under the Fleet Acts eventually led to severe financial strains in Germany by , as by Wilhelm had committed his navy to construction of the much larger, more expensive dreadnought type of battleship.

In Wilhelm reorganised top level control of the navy by creating a Naval Cabinet Marine-Kabinett equivalent to the German Imperial Military Cabinet which had previously functioned in the same capacity for both the army and navy.

The Head of the Naval Cabinet was responsible for promotions, appointments, administration, and issuing orders to naval forces. Captain Gustav von Senden-Bibran was appointed as the first head and remained so until The existing Imperial admiralty was abolished, and its responsibilities divided between two organisations.

A new position was created, equivalent to the supreme commander of the army: Vice-Admiral Max von der Goltz was appointed in and remained in post until Construction and maintenance of ships and obtaining supplies was the responsibility of the State Secretary of the Imperial Navy Office Reichsmarineamt , responsible to the Imperial Chancellor and advising the Reichstag on naval matters.

Each of these three heads of department reported separately to Wilhelm. In addition to the expansion of the fleet, the Kiel Canal was opened in , enabling faster movements between the North Sea and the Baltic Sea.

Historians typically argue that Wilhelm was largely confined to ceremonial duties during the war--there were innumerable parades to review and honours to award.

Wilhelm was a friend of Archduke Franz Ferdinand of Austria , and he was deeply shocked by his assassination on 28 June Wilhelm offered to support Austria-Hungary in crushing the Black Hand , the secret organization that had plotted the killing, and even sanctioned the use of force by Austria against the perceived source of the movement— Serbia this is often called "the blank cheque".

He wanted to remain in Berlin until the crisis was resolved, but his courtiers persuaded him instead to go on his annual cruise of the North Sea on 6 July Wilhelm made erratic attempts to stay on top of the crisis via telegram, and when the Austro-Hungarian ultimatum was delivered to Serbia, he hurried back to Berlin.

He reached Berlin on 28 July, read a copy of the Serbian reply, and wrote on it:. A brilliant solution—and in barely 48 hours! This is more than could have been expected.

A great moral victory for Vienna; but with it every pretext for war falls to the ground, and [the Ambassador] Giesl had better have stayed quietly at Belgrade.

On this document, I should never have given orders for mobilisation. Unknown to the Emperor, Austro-Hungarian ministers and generals had already convinced the year-old Franz Joseph I of Austria to sign a declaration of war against Serbia.

As a direct consequence, Russia began a general mobilization to attack Austria in defense of Serbia. On the night of 30 July, when handed a document stating that Russia would not cancel its mobilization, Wilhelm wrote a lengthy commentary containing these observations:.

For I no longer have any doubt that England, Russia and France have agreed among themselves—knowing that our treaty obligations compel us to support Austria—to use the Austro-Serb conflict as a pretext for waging a war of annihilation against us Our dilemma over keeping faith with the old and honourable Emperor has been exploited to create a situation which gives England the excuse she has been seeking to annihilate us with a spurious appearance of justice on the pretext that she is helping France and maintaining the well-known Balance of Power in Europe, i.

More recent British authors state that Wilhelm II really declared, "Ruthlessness and weakness will start the most terrifying war of the world, whose purpose is to destroy Germany.

Because there can no longer be any doubts, England, France and Russia have conspired themselves together to fight an annihilation war against us".

When it became clear that Germany would experience a war on two fronts and that Britain would enter the war if Germany attacked France through neutral Belgium, the panic-stricken Wilhelm attempted to redirect the main attack against Russia.

When Helmuth von Moltke the younger who had chosen the old plan from , made by General von Schlieffen for the possibility of German war on two fronts told him that this was impossible, Wilhelm said: If my grandmother had been alive, she would never have allowed it.

The plan supposed that it would take a long time before Russia was ready for war. At the border between France and Germany, an attack at this more southern part of France could be stopped by the French fortress along the border.

However, Wilhelm II stopped any invasion of the Netherlands. Wilhelm's role in wartime was one of ever-decreasing power as he increasingly handled awards ceremonies and honorific duties.

The high command continued with its strategy even when it was clear that the Schlieffen plan had failed.

Nevertheless, Wilhelm still retained the ultimate authority in matters of political appointment, and it was only after his consent had been gained that major changes to the high command could be effected.

Wilhelm was in favour of the dismissal of Helmuth von Moltke the Younger in September and his replacement by Erich von Falkenhayn.

In , Hindenburg and Ludendorff decided that Bethman-Hollweg was no longer acceptable to them as Chancellor and called upon the Kaiser to appoint somebody else.

When asked whom they would accept, Ludendorff recommended Georg Michaelis , a nonentity whom he barely knew. The Kaiser did not know Michaelis, but accepted the suggestion.

Wilhelm was at the Imperial Army headquarters in Spa, Belgium , when the uprisings in Berlin and other centres took him by surprise in late Mutiny among the ranks of his beloved Kaiserliche Marine , the imperial navy, profoundly shocked him.

After the outbreak of the German Revolution , Wilhelm could not make up his mind whether or not to abdicate. Up to that point, he accepted that he would likely have to give up the imperial crown, but still hoped to retain the Prussian kingship.

However, this was impossible under the imperial constitution. While Wilhelm thought he ruled as emperor in a personal union with Prussia, the constitution actually tied the imperial crown to the Prussian crown, meaning that Wilhelm could not renounce one crown without renouncing the other.

Wilhelm's hopes of retaining at least one of his crowns was revealed as unrealistic when, in the hope of preserving the monarchy in the face of growing revolutionary unrest, Chancellor Prince Max of Baden announced Wilhelm's abdication of both titles on 9 November Prince Max himself was forced to resign later the same day, when it became clear that only Friedrich Ebert , leader of the SPD , could effectively exert control.

Later that day, one of Ebert's secretaries of state ministers , Social Democrat Philipp Scheidemann , proclaimed Germany a republic.

Wilhelm consented to the abdication only after Ludendorff's replacement, General Wilhelm Groener , had informed him that the officers and men of the army would march back in good order under Paul von Hindenburg 's command, but would certainly not fight for Wilhelm's throne on the home front.

The monarchy's last and strongest support had been broken, and finally even Hindenburg, himself a lifelong royalist , was obliged, with some embarrassment, to advise the Emperor to give up the crown.

The fact that the High Command might one day abandon the Kaiser had been foreseen in December , when Wilhelm had visited Otto von Bismarck for the last time.

Bismarck had again warned the Kaiser about the increasing influence of militarists, especially of the admirals who were pushing for the construction of a battle fleet.

Bismarck's last warning had been:. Your Majesty, so long as you have this present officer corps, you can do as you please.

But when this is no longer the case, it will be very different for you. Jena came twenty years after the death of Frederick the Great ; the crash will come twenty years after my departure if things go on like this.

On 10 November, Wilhelm crossed the border by train and went into exile in the Netherlands, which had remained neutral throughout the war.

King George V wrote that he looked on his cousin as "the greatest criminal in history", but opposed Prime Minister David Lloyd George 's proposal to "hang the Kaiser".

President Woodrow Wilson of the United States opposed extradition, arguing that prosecuting Wilhelm would destabilize international order and lose the peace.

Wilhelm first settled in Amerongen , where on 28 November he issued a belated statement of abdication from both the Prussian and imperial thrones, thus formally ending the Hohenzollerns' year rule over Prussia.

Accepting the reality that he had lost both of his crowns for good, he gave up his rights to "the throne of Prussia and to the German Imperial throne connected therewith.

The Weimar Republic allowed Wilhelm to remove twenty-three railway wagons of furniture, twenty-seven containing packages of all sorts, one bearing a car and another a boat, from the New Palace at Potsdam.

In , Wilhelm published the first volume of his memoirs [75] —a very slim volume that insisted he was not guilty of initiating the Great War, and defended his conduct throughout his reign, especially in matters of foreign policy.

For the remaining twenty years of his life, he entertained guests often of some standing and kept himself updated on events in Europe.

He grew a beard and allowed his famous moustache to droop. He also learned the Dutch language. Wilhelm developed a penchant for archaeology while residing at the Corfu Achilleion , excavating at the site of the Temple of Artemis in Corfu , a passion he retained in his exile.

He had bought the former Greek residence of Empress Elisabeth after her murder in He also sketched plans for grand buildings and battleships when he was bored.

In exile, one of Wilhelm's greatest passions was hunting, and he bagged thousands of animals, both beast and bird. Much of his time was spent chopping wood and thousands of trees were chopped down during his stay at Doorn.

In the early s, Wilhelm apparently hoped that the successes of the German Nazi Party would stimulate interest in a restoration of the monarchy, with his eldest grandson as the fourth Kaiser.

His second wife, Hermine, actively petitioned the Nazi government on her husband's behalf. However, Adolf Hitler , himself a veteran of the First World War , like other leading Nazis, felt nothing but contempt for the man they blamed for Germany's greatest defeat, and the petitions were ignored.

Though he played host to Hermann Göring at Doorn on at least one occasion, Wilhelm grew to distrust Hitler. Hearing of the murder of the wife of former Chancellor Schleicher , he said "We have ceased to live under the rule of law and everyone must be prepared for the possibility that the Nazis will push their way in and put them up against the wall!

He had the nerve to say that he agreed with the Jewish pogroms and understood why they had come about. When I told him that any decent man would describe these actions as gangsterisms, he appeared totally indifferent.

He is completely lost to our family". He builds legions, but he doesn't build a nation. A nation is created by families, a religion, traditions: For a few months I was inclined to believe in National Socialism.

I thought of it as a necessary fever. And I was gratified to see that there were, associated with it for a time, some of the wisest and most outstanding Germans.

But these, one by one, he has got rid of or even killed He has left nothing but a bunch of shirted gangsters!

This man could bring home victories to our people each year, without bringing them either glory or danger. But of our Germany, which was a nation of poets and musicians, of artists and soldiers, he has made a nation of hysterics and hermits, engulfed in a mob and led by a thousand liars or fanatics.

In the wake of the German victory over Poland in September , Wilhelm's adjutant, General von Dommes, wrote on his behalf to Hitler, stating that the House of Hohenzollern "remained loyal" and noted that nine Prussian Princes one son and eight grandchildren were stationed at the front, concluding "because of the special circumstances that require residence in a neutral foreign country, His Majesty must personally decline to make the aforementioned comment.

The Emperor has therefore charged me with making a communication. During his last year at Doorn, Wilhelm believed that Germany was the land of monarchy and therefore of Christ, and that England was the land of liberalism and therefore of Satan and the Anti-Christ.

We must drive Juda out of England just as he has been chased out of the Continent. We are becoming the U. No notice is taken of it at home!

No 'Memorial Service' or Nobody of the new generation knows anything about her. Wilhelm died of a pulmonary embolus in Doorn, Netherlands, on 4 June , at the age of 82, just weeks before the Axis invasion of the Soviet Union.

German soldiers had been guarding his house. Hitler, however, was reported [ by whom? Despite his personal animosity toward Wilhelm, Hitler wanted to bring his body back to Berlin for a state funeral, as Wilhelm was a symbol of Germany and Germans during the previous World War.

Hitler felt that such a funeral would demonstrate to the Germans the direct descent of the Third Reich from the old German Empire. The mourners included August von Mackensen , fully dressed in his old imperial Life Hussars uniform, Admiral Wilhelm Canaris , and Reichskommissar for the Netherlands Arthur Seyss-Inquart , along with a few other military advisers.

However, Wilhelm's request that the swastika and other Nazi regalia be not displayed at his funeral was ignored, and they are featured in the photographs of the event taken by a Dutch photographer.

Wilhelm was buried in a mausoleum in the grounds of Huis Doorn, which has since become a place of pilgrimage for German monarchists.

Small but enthusiastic and faithful numbers of them gather there every year on the anniversary of his death to pay their homage to the last German Emperor.

Three trends have characterized the writing about Wilhelm. First, the court-inspired writers considered him a martyr and a hero, often uncritically accepting the justifications provided in the Kaiser's own memoirs.

Second, there came those who judged Wilhelm to be completely unable to handle the great responsibilities of his position, a ruler too reckless to deal with power.

Third, after , later scholars have sought to transcend the passions of the early 20th century and attempted an objective portrayal of Wilhelm and his rule.

On 8 June , a year before the Great War began, The New York Times published a special supplement devoted to the 25th anniversary of the Kaiser's accession.

The banner headline read: The accompanying story called him "the greatest factor for peace that our time can show", and credited Wilhelm with frequently rescuing Europe from the brink of war.

Partly that was a deception by German officials. For example, President Theodore Roosevelt believed the Kaiser was in control of German foreign policy because Hermann Speck von Sternburg , the German ambassador in Washington and a personal friend of Roosevelt, presented to the president messages from Chancellor von Bülow as messages from the Kaiser.

Later historians downplayed his role, arguing that senior officials learned to work around him. More recently historian John C.

Röhl has portrayed Wilhelm as the key figure in understanding the recklessness and downfall of Imperial Germany.

They had seven children:. Empress Augusta, known affectionately as "Dona", was a constant companion to Wilhelm, and her death on 11 April was a devastating blow.

It also came less than a year after their son Joachim committed suicide. Wilhelm found Hermine very attractive, and greatly enjoyed her company.

The couple were wed on 9 November , despite the objections of Wilhelm's monarchist supporters and his children. Hermine remained a constant companion to the aging Emperor until his death.

It was a United Protestant denomination, bringing together Reformed and Lutheran believers. Wilhelm II was on friendly terms with the Muslim world.

Zu besonders harten Auseinandersetzungen führte seine Enthüllung, dass Philipp zu Eulenburgein enger Freund und Berater des Kaisers, homosexuell sei was damals noch strafbar war und einen Meineid geleistet habe, als er dies leugnete. Up to that point, colt deutsch accepted that he would likely have to give up the trading portal crown, but still hoped to retain the Prussian kingship. InWilhelm published the first volume of his memoirs [75] —a very slim volume that insisted he was not guilty of initiating the Great War, and defended his eurogrand casino auszahlung throughout his reign, especially in matters of foreign policy. In anderen Projekten Commons Wikiquote Wikisource. Mombauer, Annika and Wilhelm Deist, eds. In der Julikrise spielte Wilhelm II. German History in Documents and Images. Willem were champions of the Eredivisie inand Wikiquote har citat av eller Beste Spielothek in Geiselwang finden Vilhelm II av Tyskland. His last years were darkened by the death of his first wife and the suicide of his youngest son in

Trotz dieser Unterstützung gibt es von Wilhelm II. Caprivi setzte einen weiteren von Bismarck verwehrten Wunsch Wilhelms durch, die progressive Einkommensteuer , die höhere Einkommen stärker belastete: Im darauf folgenden Wahlkampf siegten die Befürworter der wilhelminischen Politik aus der Konservativen und Nationalliberalen Partei.

Auch die gegen Caprivis Widerstand von Alfred von Tirpitz propagierte Aufrüstung der Kaiserlichen Marine , im Volk durchaus populär, erkennbar etwa am allgegenwärtigen Matrosenanzug für Knaben, wurde in der Folgezeit von Wilhelm gefördert.

Im Januar kam es zu einem Aussöhnungstreffen mit Otto von Bismarck. Als Bismarck den geheimen Rückversicherungsvertrag mit Russland in der Presse veröffentlichte, wollte Wilhelm diesen aber in der ersten Erregung wegen Landesverrats verhaften und in die Zitadelle Spandau verbringen lassen.

Oktober wurde Caprivi entlassen. Er sollte anders als seine beiden Vorgänger keinen Führungsehrgeiz entwickeln. In seinen Memoiren betonte Wilhelm, dass er gegen die Depesche gewesen sei, aber vom Kanzler Hohenlohe zur Unterschrift genötigt worden sei.

Das Verhältnis zu Frankreich wurde jedenfalls nicht verbessert, England nun auch durch die Flottenpolitik herausgefordert und Russland auf dem Balkan nicht gegen die Österreichisch-Ungarische Monarchie unterstützt.

Wilhelm vertraute Bülow, der ihm nachhaltig zu schmeicheln wusste, lange, bis zur Daily-Telegraph-Affäre und den Eulenburg-Prozessen. April veränderte sich das europäische Machtgefüge fundamental.

Mit dem englisch-französischen Kolonialausgleich war die Freihandelspolitik offenbar gescheitert.

Petersburg nach dem Doggerbank-Zwischenfall Oktober wurde Russland als ein möglicher Partner weiter interessant.

Frankreich sollte erst nach Abschluss des Vertrages von dem Bündnis in Kenntnis gesetzt werden. Die russische Regierung widersetzte sich aber einem solchen Bündnis.

Frankreich sollte einbezogen werden. Der Vertrag von Björkö wurde allerdings schon von Russland für gegenstandslos erklärt, weil er mit der französisch-russischen Annäherung, die inzwischen stattgefunden hatte, nicht vereinbar war.

Bismarck war ein Meister darin gewesen, seine Politik medial zu flankieren. Ein besonders eklatantes Beispiel hatte der Kaiser mit der bereits am Juli in Bremerhaven gehaltenen Hunnenrede gegeben.

Dies wurde in England als Ärgernis empfunden: Inzwischen hatte die öffentliche Meinung begonnen, den Kaiser grundsätzlich kritisch zu sehen, und eine Kampagne schadete ihm konkret: Zu besonders harten Auseinandersetzungen führte seine Enthüllung, dass Philipp zu Eulenburg , ein enger Freund und Berater des Kaisers, homosexuell sei was damals noch strafbar war und einen Meineid geleistet habe, als er dies leugnete.

Es folgten drei Sensationsprozesse gegen Eulenburg, die trotz Freisprüchen das Ansehen des Kaisers beschädigten. Sozialdemokraten und Zentrumspartei , die diesen Versuch in seinen Grundsätzen unterstützen, verweigerten trotzdem die Zusammenarbeit mit Bülow.

Sie warfen ihm Prinzipienlosigkeit vor, da er erst kurz zuvor in Zusammenarbeit mit den Konservativen neue Repressalien gegen die polnische Minderheit durchgesetzt hatte.

Die Germanisierungspolitik wurde auf Betreiben Kaiser Wilhelms eingeschränkt. Dass Bülow nun aber, um sich die Loyalität der Konservativen Partei zu sichern, die Enteignung von polnischen Gütern erleichterte, ignorierte der Kaiser zunächst, um die stabile Parlamentsmehrheit nicht zu gefährden.

Heer und Flotte wurden weiter verstärkt. Markante Eingriffe Wilhelms unterblieben. Der Kaiser war zwar Militarist , aber kein Bellizist , er wollte trotz seiner kriegerischen Reden im Grunde keinen Angriffs- oder Präventivkrieg.

Er tat aber auch wenig, um dies deutlich zu machen. Röhl in ihm eine wirkungsmächtige Instanz hervorhebt, die in die Politik des Reiches eigenständig eingriff, sieht die Mehrzahl der Historiker wie Wolfgang J.

Mommsen die zivile Reichsleitung im Zentrum der Verantwortung. So kam es, dass Reichskanzler, Heeres- und Marineleitung jeweils unterschiedliche Ziele verfolgten, die miteinander nicht vereinbar waren.

In der Julikrise spielte Wilhelm II. Andererseits drängte er zum Losschlagen. Faktisch steigerte der Kaiser letztlich die Kriegsgefahr, denn er ermächtigte Bethmann Hollweg nach dem Attentat von Sarajewo am Juni , Österreich-Ungarn eine Blankovollmacht für dessen aggressive Politik gegen Serbien zu erteilen.

Dabei unterschätzte er den serbienfreundlichen Panslawismus , mit dem seit die russische Politik die Unruhen im eigenen Reich zu bändigen fest entschlossen war.

Die Mobilmachung im Russischen Reich erlaubte es nach dem Urteil der Generalität dem Deutschen Reich nicht, mit der Kriegserklärung an Russland und Frankreich länger zu warten, da sonst der deutsche Schlieffen-Plan , bei einem Zweifrontenkrieg erst schnell Frankreich, dann Russland zu schlagen, undurchführbar zu werden drohte.

Besonders mit der Dritten Obersten Heeresleitung unter Hindenburg und dem dominierenden Ludendorff wurde er — zunehmend von den politisch-militärischen Entscheidungen ausgeschlossen.

Diese machten später die Abdankung des Kaisers zur Bedingung für die Eröffnung von Friedensverhandlungen.

Ab hatte Ludendorff eine faktisch diktatorische Position. Mai präsentierte Wilhelm II. Allerdings stand Wilhelm II. Das Baltikum ist eins, und ich werde sein Herr und dulde keinen Widerspruch, Ich habe es erobert und kein Jurist kann es mir nehmen!

Daher Polens Selbständigkeit und die Wiederaufnahme der in Homburg beseitigten austropolnischen Lösung. Daher ein selbständiges Litauen unter katholischen Fürsten; daher der Widerstand gegen unsere Angliederung des Baltikums inklusive Liv- und Estland, die Litauen angeschlossen und katholisiert werden sollten, um uns vom Meer abzuschneiden.

Nach der gescheiterten Frühjahrsoffensive im Westen , den Erfolgen der Westalliierten an der Westfront und dem drohenden Zusammenbruch des verbündeten Österreich-Ungarn verlangte die Oberste Heeresleitung am September , ein Waffenstillstandsgesuch an die Kriegsgegner zu richten und zugleich die Regierung des Deutschen Reichs auf eine breitere Grundlage zu stellen.

Die USA weigerten sich, vorher Friedensverhandlungen aufzunehmen. Reichskanzler Prinz Max von Baden betrieb diese seit dem Um radikaleren Forderungen der Revolutionäre die Spitze zu nehmen, verlangten auch die Mehrheitssozialdemokraten ab dem 7.

November den Rücktritt von Kaiser und Kronprinz. Am Tag darauf sprach sich auch die Zentrumspartei für die Abdankung aus. Damit war der erste deutsche Bundesfürst durch die Revolution vertrieben worden.

Der zu diesem Zeitpunkt politisch paralysierte Monarch sah sich nun mit drei Optionen konfrontiert. General Groener vertrat, auch gestützt auf das Ergebnis einer Befragung von 39 Generälen und Regimentskommandeuren, die Auffassung, das Heer sei nicht mehr in der Hand der Befehlshaber; ein militärisches Vorgehen gegen die Revolution sei zwar wünschenswert, aber vorerst unmöglich, insbesondere mit dem Kaiser an der Spitze.

Dieser Position neigte zunächst auch Wilhelm zu. Die dritte Möglichkeit wurde von der militärischen Entourage des Kaisers nur in Andeutungen ausgesprochen: Eine solche Geste würde, so die Spekulation vor allem jüngerer Generalstabsoffiziere, einen völligen Meinungsumschwung zugunsten der Dynastie bzw.

Die letzte, von den Ereignissen bereits überholte Initiative Wilhelms war der am späten Vormittag des 9. Durch dieses Manöver versuchte der badische Prinz in letzter Minute, den revolutionären Druck zu kanalisieren und die faktisch schon nicht mehr bestehende Monarchie als solche zu retten.

Da Gerüchte umliefen, dass die Mannschaften in der Umgebung des Hauptquartiers nicht mehr zuverlässig seien, übersiedelte der Kaiser am Abend des 9.

Er gab nie den Wunsch auf, wieder auf den Thron zurückzukehren. Der Text der Abdankungsurkunde lautete: Ich erwarte von ihnen, dass sie bis zur Neuordnung des Deutschen Reichs den Inhabern der tatsächlichen Gewalt in Deutschland helfen, das Deutsche Volk gegen die drohenden Gefahren der Anarchie, der Hungersnot und der Fremdherrschaft zu schützen.

Gegeben Amerongen, den Ein alliiertes Gesuch, den früheren Regenten an die Siegermächte auszuliefern, lehnte die niederländische Regierung am April starb seine Frau, Kaiserin Auguste Viktoria.

Unter anderem durch den Hitlerputsch sah er sich in der These bestätigt, nur ein Monarch könne Ruhe und Ordnung garantieren. Während der Endphase der Weimarer Republik machte sich Wilhelm bestärkt durch seine Frau, die im Reich umherreiste, und zwei Besuche Görings und Hoffnungen auf eine Wiederherstellung der Monarchie durch die Nationalsozialisten.

Wilhelm entwickelte eine zunehmend distanzierte Haltung zur politischen Entwicklung in Deutschland. Die niederländische Regierung legte ihm mehrfach nahe, einen Ort aufzusuchen, der nicht unmittelbar in der Kampfzone lag.

Der Kaiser lehnte aber alle Angebote dankend mit der Erklärung ab, er wolle wegen seines hohen Alters in Doorn bleiben und seinem Schicksal dort entgegensehen.

Der Kaiser durfte es nach wie vor nur zu kurzen Ausflügen und in Begleitung verlassen. Wilhelm schickte Adolf Hitler am Juni ein Glückwunschtelegramm, in dem er ihm zum deutschen Sieg über Frankreich kurz zuvor gratulierte:.

Juni um Trauerfeiern im Reich wurden verboten. Sein von ihm selbst ausgewählter Grabspruch lautet:. Schmerzvoll waren die Versuche der Familie, seiner Behinderung entgegenzuwirken.

Sein verkümmerter linker Arm führte zu Gleichgewichtsstörungen und Haltungsschäden sowie häufigen Schmerzen im linken Ohr.

So wurden dem Kind verschiedene schmerzhafte Therapien zugemutet. Das oft erforderliche Reiten fiel ihm lebenslang schwer.

Die Behinderung verminderte vermutlich sein Selbstwertgefühl und steigerte seine Egozentrik , leichte Kränkbarkeit und Sprunghaftigkeit.

Ob von einer ernsthaften seelischen Erkrankung oder von einer Anlage zu einer Geisteskrankheit gesprochen werden kann, ist strittig.

Ein schwermütiger Zug wird ihm mitunter attestiert. Massie beschreibt ihn zum Zeitpunkt des Regierungsantritts:.

Sein auffallendstes Merkmal war ein buschiger Schnurrbart mit aufgebogenen Spitzen, die Kreation eines geschickten Barbiers, der jeden Morgen mit einer Dose Wachs im Schloss erschien.

Das begünstigte wohl auch seine sprichwörtliche Reiselust. Offiziere, unter denen er sich wohl fühlte, erweiterten sein Urteil wenig, denn sie hatten im Zweifel die politischen Vorurteile ihrer kastenartig abgeschlossenen Berufsgruppe, und auch ihr Stil des Schwadronierens färbte auf ihn ab.

Er selbst sah sich als geradezu und offen, doch seine Taktlosigkeiten waren bekannt. Sie fielen seiner Mitwelt besonders bei seinem Regierungsantritt und bei Bismarcks Entlassung ins Auge und wurden von diesem in seinen Gedanken und Erinnerungen eifrig ausgebreitet.

Eine diese Nachteile ausbalancierende Welt- und Menschenkenntnis zu erwerben, hatte sein Werdegang ihm nicht erlaubt.

Gar nicht folgte er der öffentlichen Zurückhaltung des alten Kaisers. Auch begünstigte dieser Übereifer sein Verhältnis zu den Massenmedien.

Man kann ihn als ersten Medienmonarchen des Eigene Interessen entwickelte er ferner für die Archäologie , seine Korfu -Aufenthalte waren davon bestimmt.

Seine Trophäenzahl erfreute ihn er erlegte rund Bei der Jagd hatte Wilhelm auch seinen später engen Freund Philipp Graf zu Eulenburg kennengelernt, der besonders in den Jahren bis zu seinen wichtigsten Beratern zählte.

Wilhelm liebte wie sein Bruder Heinrich das Segeln. Auch Automobile machten ihm Freude. Er fuhr gerne mit den neuesten Wagen und war Protektor des Kaiserlichen Automobilclubs.

Auch seine Mutter, die Kaiserin Friedrich war eine begabte Dilettantin. Als Prinz hatte Wilhelm II.

His quick mind, however, was combined with an even quicker temper and an impulsive, high-strung personality. He had dysfunctional relationships with both parents, particularly his English mother.

The couple would go on to have seven children. Already ill with terminal throat cancer, he died after a reign of only several months.

Wilhelm succeeded his father on June 15, , at the age of The kaiser embarked on his so-called New Course, a period of personal rule in which he appointed chancellors who were upper-level civil servants rather than statesmen.

Bismarck bitterly predicted that Wilhelm would lead Germany to ruin. Wilhelm damaged his political position in a number of ways.

He meddled in German foreign policy on the basis of his emotions, resulting in incoherence and inconsistency in German relations with other nations.

He also made a number of public blunders, the worst of which was The Daily Telegraph affair of Wilhelm gave an interview to the London-based newspaper in which he offended the British by saying such things as: Although there is no evidence that Wilhelm was gay—in addition to his seven children with his first wife, he was rumored to have several illegitimate offspring—the scandal was used by his political opponents to weaken his influence.

His childhood visits to his British cousins had given him a love for the sea—sailing was one of his favorite recreations—and his envy of the power of the British navy convinced him that Germany must build a large fleet of its own in order to fulfill its destiny.

The kaiser supported the plans of Alfred von Tirpitz , his chief admiral, who maintained that Germany could gain diplomatic power over Britain by stationing a fleet of warships in the North Sea.

There is little doubt that he had been broken psychologically by the criticism that followed the Eulenburg-Harden and Daily Telegraph scandals; he suffered an episode of depression in In addition, the kaiser was out of touch with the realities of international politics in ; he thought that his blood relationships to other European monarchs were sufficient to manage the crisis that followed the June assassination of the Austrian archduke Franz Ferdinand in Sarajevo, Bosnia.

With World War I under way, the kaiser, as commander in chief of the German armed forces, retained the power to make upper-level changes in military command.

Nonetheless, he was largely a shadow monarch during the war, useful to his generals as a public-relations figure who toured the front lines and handed out medals.

After , Germany was, in effect, a military dictatorship dominated by two generals, Paul von Hindenburg and Erich Ludendorff In late , popular unrest in Germany which had suffered greatly during the war combined with a naval mutiny convinced civilian political leaders that the kaiser had to abdicate to preserve order.

He agreed to leave when the leaders of the army told him he had lost their support as well. On November 10, the former emperor took a train across the border into the Netherlands, which had remained neutral throughout the war.

He eventually bought a manor house in the town of Doorn, and remained there for the remainder of his life. Although the Allies wanted to punish Wilhelm as a war criminal, Queen Wilhelmina of the Netherlands refused to extradite him.

His last years were darkened by the death of his first wife and the suicide of his youngest son in He did, however, make a happy second marriage in His new wife, Hermine Reuss , actively petitioned German leader Adolf Hitler in the early s to restore the monarchy, but nothing ever came of her negotiations.

In , Wilhelm remarked that for the first time he was ashamed to be a German.

April starb seine Frau, Kaiserin Auguste Viktoria. Als Partei des politischen Katholizismus hatte sich im Jahr die Deutsche Zentrumspartei formiert. Jeder wollte den Kaiser ohne Land sehen. Man braucht kein Fürsprecher einer Rehabilitierung zu sein, um zu spüren, dass diese Sprache ein wenig überzogen und fehl am Platze ist. Nachdem das Land vier Jahre lang einen schrecklichen Krieg gegen die halbe Welt geführt hatte, mussten die Deutschen hinnehmen, dass sie diesen Krieg verloren hatten. Dezember mit einer schlichten Prozession. Ermutigt durch tonybet rekvizitai Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten von Amerika bildete sich in der Niederländischen Republik die Opposition der sogenannten Patriotten. Juli, spitzt sich die Beste Spielothek in Elvershausen finden durch ein österreichisches Ultimatum an Serbien zu. Juli versprach 5 free no deposit casino 2019 Wilhelm der II. Eng verbunden mit diesem Anspruch war die militärische Aufrüstung des Kaiserreichs sowie die Forcierung der Kolonialpolitik in Afrika und der Südsee. Alle Gesetze mahjong neu vom Deutschen Reichstag beschlossen, dem Parlament fehlt aber eine entscheidende Kompetenz: Der letzte deutsche Kaiser starb am 4.

Wilhelm Ll Video

WILHELM II, GERMAN EMPEROR - Documentary

ll wilhelm -

Mai in Polen die erste moderne Verfassung Europas verabschiedet wurde und festschrieb, kein Territorium an andere Staaten abzutreten, erklärte Friedrich Wilhelm II. Ab Ende Oktober nahmen die Demonstrationen und Protestversammlungen gegen die bestehende Gesellschaftsordnung zu. Hermann hat einen Doppelgänger Friedrich Wilhelm wurde in eine kriegerische Zeit hineingeboren, denn bereits seit dem Berühmt wurden seine Worte "Ich Auch nach seiner Vertreibung und Abdankung stand der nunmehrige Herzog Wilhelm zum Corpsstudententum: Er wurde 82 Jahre alt. Auf Fotografien versuchte man, die körperliche Behinderung dadurch zu kaschieren, dass der linke Arm auf dem Säbelkorb ruhte oder im Ärmel versteckt wurde. Die ehrgeizige Mutter verwindet diesen Makel nicht, wodurch die Beziehung zum Sohn schon früh gestört double u casino hack. Das begünstigte wohl auch fc atletico madrid sprichwörtliche Beste Spielothek in Untergrasheim finden. Gar nicht folgte er der öffentlichen Zurückhaltung des alten Kaisers. Königin Friederike Luise Söhne: Doch Wilhelms Hoffnungen auf eine Rückkehr als Monarch zerschlugen sich nach der Präsidentenwahl Hindenburgs und noch einmal nach Hitlers Machtantritt Wilhelm vertraute Bülow, der ihm nachhaltig zu schmeicheln wusste, lange, bis zur Daily-Telegraph-Affäre und den Eulenburg-Prozessen. Die Medien und der Kaiser haben sich gefunden. Obwohl sich dessen Lage bis stetig verbessert, gelingt es nicht wirklich, die Arbeiterschaft zufriedenstellend in die Gesamtgesellschaft zu integrieren. Gegeben Amerongen, den September das Gymnasium in Kassel , wo er am Das Jahrhundert der Jugend Qantara. Wilhelm wird am Dezember mit einer schlichten Prozession. So bleibt genügend Zeit, sich einer seiner Lieblingsbeschäftigungen zu widmen: Die Einschätzungen der Historiker gehen hier weit auseinander:. Am besten gelang die Integrationspolitik gegenüber den Katholiken.

Wilhelm ll -

Jedes Jahr geht er für mehrere Wochen auf "Nordlandreise" in die norwegischen Fjorde. Der ehemalige Kaiser entwickelte nun eine rege schriftstellerische Tätigkeit: Mai präsentierte Wilhelm II. Auch innerhalb des Reiches formiert sich Widerstand gegen den Kaiser und die Monarchie. Die Übermacht der Gegner breitete ihm vom ersten Tage an quälende Sorgen. Da Gerüchte umliefen, dass die Mannschaften in der Umgebung des Hauptquartiers nicht mehr zuverlässig seien, übersiedelte der Kaiser am Abend des 9. Die dritte Möglichkeit wurde von der militärischen Entourage des Kaisers nur in Andeutungen ausgesprochen: